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Dokumentation für Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Was Teilnehmende selbst festhalten, wird zur Grundlage für den Verlaufsbericht.

Entwicklung entsteht im Arbeitsalltag: an der Werkbank, in der Gruppe, im Praktikum. Teilnehmende erleben sie aus erster Hand. Der Bericht entsteht oft erst Wochen später am Schreibtisch – und die eigene Einschätzung der Teilnehmenden lässt sich dabei bisher nur schwer einbeziehen.

Person nutzt das Independo Tagebuch auf einem Tablet

Vom Arbeitstag zum Entwicklungsverlauf

  1. Arbeitstag und eigene Sicht
  2. vereinbarte Ziele
  3. fachliche Einordnung
  4. Entwicklungsverlauf
  5. Vorbereitung des Berichts

Teilnehmende halten im Alltag direkt fest, was sie gemacht haben – mit Symbolen, Fotos, Audio oder Text, selbst oder mit Unterstützung. Die Bildungsbegleitung prüft die Einträge anschließend, ordnet sie fachlich ein und verbindet sie mit Bildungszielen und Tätigkeiten.

Wenn der Bericht ansteht, liegt der Verlauf vor: zeitlich eingeordnet, mit Bezug zu den Zielen und mit der Sicht der Teilnehmenden.

Was das Team beobachtet, lässt sich gut festhalten. Wie Teilnehmende ihren Arbeitstag selbst erleben, bisher kaum.

Wie ein Arbeitsschritt erlebt wurde, was leichtfiel und was nicht, welche Tätigkeit jemand wiederholen möchte: Diese Einschätzung hat nur die Person selbst.

Für die Bildungsplanung ist sie so relevant wie die fachliche Beobachtung – und bisher am schwersten kontinuierlich zu erfassen, weil sie Sprache, einen passenden Moment und eine passende Form voraussetzt.

Mit Symbolen, Fotos und Audio entsteht sie dort, wo sie entsteht: im Arbeitsalltag.

Mit einem Jahrgang oder einer Gruppe starten.

Viele Werkstätten beginnen mit einer Bildungsgruppe oder einem Berufsbildungsjahrgang. Für diesen Bereich bildet das Portal den vollständigen Ablauf ab. Die bestehende Fachsoftware bleibt unverändert.

Bei Stellwerk Papenburg halten Teilnehmende ihren Arbeitsalltag selbst auf Tablets fest; Fachkräfte prüfen die Einträge und verbinden sie mit Lernzielen.