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Für jedes Ziel zeigen, was stattgefunden hat.

Und wie die Person selbst beteiligt war. Abgeschlossen, nachvollziehbar.

Dokumentation mit der Person. Nicht nur über sie. Im Independo Tagebuch halten Menschen ihren Alltag fest - mit Symbolen, Fotos, Audio oder Text. Im Independo Portal ordnen Fachkräfte diese Einträge fachlich ein, verknüpfen sie mit Zielen und schließen sie ab.

Für Organisationen in der Eingliederungshilfe. Ergänzt die bestehende Fachsoftware - ersetzt sie nicht.

Fachkräfte arbeiten gemeinsam in einem Workshop

Was ist zu diesem Ziel passiert?

„Wir müssen nachvollziehen können, welche Aktivitäten zu welchen Zielen bei unseren Teilnehmenden stattgefunden haben.“

Das hören wir zuerst. Meist steht etwas an: eine Prüfung, die Fortschreibung des Teilhabeplans, Zielarbeit in der beruflichen Bildung.

Der Nachweis liegt dann verstreut in Verlaufseinträgen, Ordnern und PDFs - und muss aufwändig zusammengetragen werden.

Das Independo Portal beantwortet die Frage mit einem Filter: Person, Ziel, Zeitraum. Was fast immer fehlt, steht dann daneben: wie die Person selbst beteiligt war.

Das Independo Portal auf einem Bildschirm: links der Kommentar der Fachkraft, rechts das Ziel „Waldpflege“, darunter Stimmung, Beschreibung und Fotos des Eintrags.
Beobachtung der Fachkraft und Sicht der Person nebeneinander - mit Datum, Autor:in und Ziel.

Vom Tagebuch zur Dokumentation

So bleibt auffindbar, welche Alltagssituationen zu welchen Zielen gehören - statt sie später aus Notizen, Übergaben und Erinnerungen zusammenzutragen.

Was das Team beobachtet. Was die Person selbst sagt.

In der Dokumentation lässt sich die fachliche Beobachtung gut abbilden. Sie ist strukturiert, geübt und Teil des Arbeitsalltags.

Die eigene Sicht der Person kontinuierlich festzuhalten, ist deutlich schwieriger: Sie wird meist an einer Stelle abgefragt, an der sie schwer auszudrücken ist - in einem Gespräch, in einem Formular, zu einem Stichtag.

Das ist kein Versäumnis einzelner Teams. Es ist eine Lücke im Ablauf.

Wie Unterstützung wirkt, wird nachvollziehbarer, wenn beides zusammenkommt: was das Team beobachtet und was die Person selbst dazu sagt. Genau das macht das Portal möglich - zeitnah, in einer Form, die zur Person passt, und mit Bezug zu vereinbarten Zielen.

Eine Hand hält ein Smartphone mit der Tagebuch-App; mehrere Einträge sind sichtbar.

Zwei Entscheidungen. Eine fachliche Verantwortung.

Die Person entscheidet, was aus ihrem Tagebuch überhaupt in der Organisation ankommt: alle Einträge, nur Einträge mit Bezug zu vereinbarten Zielen und Aktivitäten, oder keine. Voreingestellt ist die zielbezogene Freigabe.

Die Fachkraft entscheidet, was davon fachlich in die Dokumentation übernommen wird. Nicht jeder freigegebene Eintrag wird Teil der Dokumentation.

Persönliches bleibt persönlich. Was geteilt wird, entscheidet die Person. Was dokumentiert wird, entscheidet die Fachkraft.

Tablet mit dem Dialog „Zur Dokumentation hinzufügen“: der vollständige Eintrag mit Stimmung, Beschreibung, Fotos und verknüpfter Tätigkeit.
Die Fachkraft sieht den freigegebenen Eintrag vollständig, bevor sie ihn übernimmt.

Übernommene Einträge werden als eigener Dokumentationsdatensatz in der Organisation gespeichert. Ändert eine Person später ihre Freigabe, gilt die neue Entscheidung für künftige Einträge. Was bereits Teil der Dokumentation ist, bleibt bestehen - dafür gelten die Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten der Organisation.

Und was dokumentiert ist, bleibt nachvollziehbar. Abgeschlossene Dokumentation lässt sich nicht mehr verändern: Es gibt keinen Weg, sie nachträglich zu bearbeiten oder wieder zu entsperren, und die Sperre ist in der Anwendung und zusätzlich in der Datenbank abgesichert.

Für IT und Datenschutz

Die oder der Datenschutzbeauftragte eures Trägers entscheidet mit, bevor eine Fachkraft den ersten Eintrag sieht. Deshalb steht hier, was für diese Entscheidung gebraucht wird:

Ein Bereich. Ein klarer Ablauf. Kein Systemwechsel.

Organisationen starten mit einem konkreten Bereich - einer Gruppe, einem Standort, einem Jahrgang im Berufsbildungsbereich. Für diesen Bereich bildet das Portal den vollständigen Ablauf ab.

Das Portal ersetzt die bestehende Fachsoftware nicht. Es ergänzt sie um das, was die Person selbst aus ihrem Alltag festhält - eine Perspektive, die sich in der Fachsoftware bisher nur schwer abbilden lässt.

Dokumentation für Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Zwei Personen sitzen nebeneinander und lachen miteinander; im Vordergrund hält eine von ihnen ein Tablet in einer blauen Schutzhülle.

Was wir zeigen können. Und was noch nicht.

Das Independo Portal ist seit November 2025 in Verwendung. Bei Stellwerk Papenburg, dem Berufsbildungsbereich der St. Lukas Qualifizierung und Arbeit Caritas GmbH, halten Teilnehmende ihren Arbeitsalltag selbst auf Tablets fest. Fachkräfte ordnen die Einträge fachlich ein und verknüpfen sie mit Lernzielen und Tätigkeiten.

Das Portal entsteht gemeinsam mit den Organisationen, die es einsetzen. Aus dieser Zusammenarbeit kommen die Beispiele, die wir hier zeigen.

Praxisbericht Stellwerk Papenburg

Ein von Teilnehmenden gestaltetes Mosaik mit dem Schriftzug Stellwerk.
Mit KI bearbeitet , Erklärung anzeigen

Dieses Bild basiert auf einer realen Aufnahme und wurde mit generativer KI bearbeitet.

So geht es los

Für Träger, die 2026 starten wollen - Schritt für Schritt, ohne IT-Projekt.

  1. Erstgespräch (30 Min.)

    Wir klären, was bei euch ansteht, welcher Bereich zum Start passt und wer intern verantwortlich ist.

  2. 30 Tage kostenlos testen

    Mit einer Gruppe, direkt nach dem Erstgespräch: begleitet, mit klarem Umfang und einem festen Termin am Tag 30.

  3. Startpaket

    Danach: 3 Monate, bis zu 20 Personen, € 300 exkl. USt. Zeit, um im Alltag zu merken, ob es für euch und die Menschen passt, die ihr begleitet.

  4. Angebot für eure Organisation

    In diesen drei Monaten klären wir, für wie viele Menschen das sinnvoll ist - und machen euch darauf ein passendes Angebot.

Zwei Fachkräfte sitzen an einem Tisch und schauen gemeinsam auf einen Laptop.

Gilt für Starts bis 31.12.2026. Die bestehende Fachsoftware bleibt, wie sie ist.

Häufige Fragen